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ODE ALLA VITA

» […]He who does not travel, who does not read,
who does not listen to music,
who does not find grace in himself,
dies slowly.

[…] who spends days on end complaining about his own bad luck, about the rain that never stops,
dies slowly.

He or she who abandon a project before starting it, who fail to ask questions on subjects he doesn’t know, he or she who don’t reply when they are asked something they do know,
die slowly.

Let’s try and avoid death in small doses,
reminding oneself that being alive requires an effort far greater than the simple fact of breathing. «

Ich habe beschlossen mehr Gedichte zu lesen. 

Nicht nur des Gedichtes wegen und auf Grund seiner schönen Form, sondern weil ich denke, dass es manchmal einfach ganz gut ist, ein paar schöne Worte zu lesen. Denn die Wahrheit ist, dass man aktuell in diversen Medien nicht sehr viele davon findet. Und hin und wieder tut so eine emotionale Denkpause ganz gut – finde ich zumindest.

 » […] reminding oneself that being alive requires an effort far greater than the simple fact of breathing. «

Diese Zeile begleitet mich schon sehr, sehr lange und je mehr ich darüber nachdenke, desto richtiger und wichtiger erscheint sie mir. Wir nehmen das Leben viel zu oft als selbstverständlich an, ohne dabei zu bemerken, wie viel Besonderes und Wunderbares uns eigentlich umgibt. Und wenn etwas nicht läuft wie geplant schieben wir die Schuld gerne weiter, um dabei zu vergessen, dass wir die einzigen sind, die unsere Geschichte umschreiben können.

Ich habe das Gefühl, dass die derzeitige politische und gesellschaftliche Situation einiges dazu beiträgt. Menschen sind unzufrieden mit der Gesamtsituation, werden unzufrieden mit ihrem Leben und unzufrieden mit sich selbst. Wir vergessen, dass jede Minute, die wir uns Sorgen machen 60 Sekunden Glück sind, die wir verschwenden – wir schieben Dinge die uns glücklich machen aus Bequemlichkeit auf morgen und leben den Irrglauben, dass wir unendlich Zeit haben.

Der Haken daran ist nur, dass unsere Zeit hier nicht unendlich ist. Lasst uns also mehr reisen, mehr lesen, mehr zuhören und ein bisschen mehr an unsere Träume glauben. Uns über die kleinen Dinge freuen, bei Schlechtwetter im Regen tanzen und akzeptieren das im Leben nicht immer alles schwarz auf weiß ist. Lasst uns neue Projekte starten, an unseren Zielen arbeiten und an uns selbst. Das große Glück liegt oft in den kleinen Dingen und wartet nur darauf, von uns entdeckt zu werden. Heute, nicht morgen!


Diesen Look habe ich vor kurzem mit der lieben Nathalie von lifewithnathalie.com geshootet. Wiedereinmal außergewöhnlich farbenfroh, ich weiß – aber wie heißt es so schön? »Black is beautiful«, und mit der wundervollen Staatsoper mithalten zu können, ist ohnehin unmöglich.

Pablo Picasso sagte mal „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“ und vielleicht ist es genau das, was viele von uns brauchen: ein bisschen weniger Staub und ein bisschen mehr Kunst im Leben. 

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