Durch die Fortsetzung der Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Datenschutzerklärung

LA DETOX

LA DETOX

Wie ihr wisst bin ich – vor allem was Mode und Interior betrifft – ein großer Fan von Minimalismus. Ruhige Nuancen und klare Schnitte prägen meine Garderobe. Doch irgendwie manifestiert sich dieser Gedanke auch in anderen Bereichen meines Lebens und ich versuche zunehmend bewusster und eben auch etwas minimalistischer zu leben. Nach einem Closet Detox folgte kürzlich eine großangelegte »Ausmist-Aktion« meines Arbeitsplatzes, aller Kästen und letztlich auch ein Loswerden diverser Altlasten. Sich von physischem Müll zu befreien ist relativ einfach, umgemünzt auf den eigenen Körper fällt das doch etwas schwerer. Ich für meinen Teil hatte jedenfalls das Bedürfnis mir selbst pünktlich zum Herbstbeginn eine kleine Auszeit zu geben.

Ich habe ehrlicher Weise schon länger mit dem Gedanken gespielt, eine Saftkur zu beginnen. Umso mehr freute ich mich über die Möglichkeit in diesem Monat mit Kale&Me arbeiten und ihre Produkte testen zu dürfen. 18 Säfte, drei Tage und einige Erkenntnisse: Hier mein Fazit zu meiner ersten Detox-Kur.

The secret to happiness, you see, is not found in seeking more, but in developing the capacity to enjoy less.– Socrates

Die Brand

Kale&Me wurde im Mai 2015 von den drei Freunden Annemarie Heyl, Konstantin Timm und David Vinnitski gegründet. Die Philosophie dahinter? »Die Welt ein Stück gesünder zu machen.«

Die Säfte

Die Säfte von Kale&Me werden aufwendig kaltgepresst. Beim Kaltpressen entsteht keine Hitze, dies bedeutet, dass alle Vitamine nach der Produktion noch im Saft enthalten sind. Damit diese weiterhin bestehen, werden die Säfte anschließend mit dem HPP-Verfahren behandelt. Hierbei handelt es sich um ein schonendes Haltbarkeitsverfahren, dass mit Hilfe von Druck Keime und Bakterien tötet, gleichzeitig aber Vitamine und Nährstoffe erhält.

Das Design

Das Design ist unfassbar gelungen, weshalb die Brand sogar den German Design Award erhielt. Durch das durchsichtige Plastik kommen die Farben der Säfte sehr schön zur Geltung. Besonders toll? Die Brand verwendet zu 30% recyceltes Plastik. Meine leeren Flaschen habe ich übrigens bereits an Kale&Me zurück geschickt, wo sie recycelt werden.

Die Anwendung

Prinzipiell sind für jeden Tag sechs Säfte vorgesehen, die in einem Abstand von zwei Stunden getrunken werden sollen. Für mich hieß das täglich um 9 Uhr den ersten und abends um 18 Uhr den letzten Saft. Tag 1 war schrecklich, ich hatte Kopfschmerzen und meine Gedanken kreisten durchgehend ums Essen. Das paradoxe daran: Ich hatte eigentlich kaum Hunger, da die Säfte wirklich sättigend und reichhaltig sind. Es war für mich wahnsinnig spannend zu sehen, wie sehr das Hungergefühl eigentlich von unserem Gehirn gesteuert wird. Besonders gut schmeckte mir der dritte Saft »Al Avoca« mit Avocado – war vorhersehbar, oder? Wichtig ist jedenfalls, zusätzlich zu den Säften viel Wasser zu trinken – bei mir rund 3 Liter täglich.

Erstaunlicherweise waren Tag 2 und 3 kaum ein Problem für mich und ich kann guten Gewissens behaupten, dass ich auch noch weitere Tage Detox geschafft hätte. Nach der Kur wird empfohlen erst langsam wieder die gewohnte Ernährung aufzunehmen.

Zusätzlich hat mich der Kundenservice der Brand wirklich begeistert. Leider gab es bei der Lieferung meines ersten Paketes wohl ein Problem mit der Kühlung, weshalb die jeweils letzten Säfte des Tages (Amy Almond) leider nicht mehr genießbar waren. Nach einem kurzen Telefonat wurde mir aber sofort ein neues Paket voll Amys zugestellt und ich muss sagen: Dieser Saft macht Al Avoca wirklich Konkurrenz.

Fazit

Punkt 1: Ich habe das Gefühl, dass die Kur meinem Körper wirklich gut getan hat. Ich habe gefühlt mehr Energie, weniger Heißhunger und esse allgemein bewusster. Klar ist auch, dass durch die Kur ein Kaloriendefizit entsteht, was unweigerlich dazu führt, dass man abnimmt. Der Fokus des Detox liegt aber nicht auf der kurzfristigen Gewichtabnahme sondern auf der Sensibilisierung von bewusster und ausgewogener Ernährung.

Punkt 2: Es ist unfassbar spannend, wie sehr das eigene Hungergefühl vom Kopf aus gesteuert wird. Mir wurde bewusst, dass ich oftmals nicht esse weil ich wirklich Hunger habe, sondern einfach weil ich mir angewöhnt habe, um bestimmte Uhrzeiten zu essen. Durch die Saftkur wurde dieser »gelernte Rhythmus« unterbrochen und es fällt mir nun leichter wirklich auf meinen Körper zu hören. Ich kann die Kur also jedenfalls weiterempfehlen und möchte die Erfahrung nicht missen.

Solltet Ihr auch Lust bekommen haben, Eurem Körper eine kleine Auszeit zu gönnen, habe ich etwas für Euch: Mit dem Code lisaswonderland4you gibt es 2 Säfte und einen Jutebeutel zusätzlich zu jeder Bestellung.

Habt einen tollen Start ins Wochenende! xx

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Kale&Me. 

Related Stories

Leave a Comment

Leave A Comment Your email address will not be published

eins + vierzehn =